Kühlschränke an sich sind meistens schrankförmige Geräte, die in die Küche gehören. Natürlich besitzen viele Haushalte noch einen Zweiten im Keller oder sogar einen Dritten im Garten. In Österreich kennt man das Gerät unter dem Namen Eiskasten. In europäischen Haushalten wird der Kühlschrank mithilfe von Elektro betrieben. Dadurch kann die Temperatur im Innern selbstständig niedrig gehalten werden. Mit einem Regler im Kühlschrank lässt sich die Temperatur bestimmen. Oft werden, an diesem Rädchen, Zahlen von eins bis fünf benutzt.

Das Kühlaggregat befindet sich auf der Rückseite. Wofür werden Kühlschränke benutzt? Ein wichtiger Punkt ist die Lagerung von Lebensmittel, hinzu kommen Medikamente, Chemikalien und so weiter. Durch die, im Gegensatz zu der Umgebung, niedrigen Temperaturen laufen chem. Reaktionen oder biologische Prozesse wesentlich langsamer ab. Eine normale Betriebstemperatur liegt bei 2 °C und 8 °C. Der Energieaufwand wird möglichst gering gehalten, indem die einzelnen Fächer wärmegedämmt sind. So ist der Erhaltungsaufwand, mit Nutzung des Stroms, nicht so hoch. Einbaukühlschränke bzw. Kühlschränke gehören zu den Hauptverbrauchern an Strom im Haushalt. Doch was ist der Unterschied zwischen Einbaukühlschränken und Kühlschränken?

Die Optik

Die Vorgehensweise ist dieselbe. Es werden Dinge darin gekühlt. Doch einen Kühlschrank kann man kaufen und ihn separat in die Küche stellen. Der Vorbau des Kühlschranks ist so hergestellt, dass er als einzelnes Gerät offen und sichtbar problemlos stehen kann. Ein Einbaukühlschrank wird in einer Einbauküche integriert, dazu hier ein Einbaukühlschrank Test den ich empfehle. Das heißt, in der Küchenzeile ist ein leerer Schrank indem der Kühlschrank hereingelassen wird. Danach bekommt der Kühlschrank die gleiche Front wie der Rest der Küche. Wenn die Küche betreten wird, kann auf Anhieb nicht unbedingt gesagt werden, in welchem Schrank befindet sich der Kühlschrank. Die Funktionsweise ist jedoch dieselbe, nur die Optik unterscheidet sich.

Physikalische Vorgänge der Einbaukühlschränke

Beko TS 190020 Einbaukühlschrank

Beko TS 190020 Einbaukühlschrank

Mittels Wärmeübertragung wird dem Inneren des Kühlschrankes Wärme entzogen, die dann der Umgebung zugeführt wird. Die Art und Weise, mit der der Austausch stattfindet, beschreibt drei verschiedene Kühlschranktypen:

  • Absorberkühlschrank
  • Kompressorkühlschrank
  • Peltier-Element

Der Erste arbeitet anhand von einem Wasser-Ammoniak-Gemisch in der Wasserstoffatmosphäre. Durch Beheizung werden Ammoniak und
Wasser in gasförmiges Ammoniak und dem Wasser getrennt. Über separate Rohrsysteme werden die zwei Bestandteile dann weitergeleitet. Ammoniak wird später im Kondensator wieder verflüssigt. Dabei wird die Wärme an die Umgebung freigesetzt. Im Verdampfer wird das Ammoniak benutzt und dies hilft bei der Kühlung. Später wird das Ammoniak mit dem gekühlten Wasser in Lösung gebracht.

Die letzte Variante

Dies wird meistens in der mobilen Anwendung gebraucht, sprich Kühlboxen für das Campen oder einfach für unterwegs. Diese arbeiten
dann mit dem 12-V-System.

Was ist jedoch zu beachten beim Kauf von Einbaukühlschränken?

Einbaukühlschränke besitzen in der Regel eine Normgröße. Natürlich sind Ausnahmen vorhanden, dabei handelt es sich in den meisten Fällen aber um Hersteller aus dem Ausland. Doch um auf Nummer sicher zu gehen, misst man am Besten den Innenbereich der Nischen aus. Sobald die Nische aufgrund von europäischen Normen gebaut wurde, beträgt die Breite ca. 56 cm. Jedoch ist die Höhe weitaus wichtiger. Eine Einbaukühlschrank-Höhe kann 60 cm, 72 cm, 103 cm, 123 cm, 144 cm, 158 cm oder 178 cm betragen.

Als Nächstes ist die Türbefestigung einen Blick wert. Ein Unterschied besteht bei einer Festtürmontage oder einer Schlepptürmontage. Bei der Festtürmontage wird die Küchenfront direkt an die Tür von dem Kühlschrank befestigt. Bei einer Schlepptür wird mithilfe einer Gleitschiene gearbeitet. Aber ein Blick in die Bedienungsanleitung gibt auf jedem Fall Aufschluss darüber. An manchen Stellen taucht der Ausdruck dekorfähig auf. Was bedeutet das? Das heißt, dass die Front später komplett wie der Rest der Küche aussieht. Das geschieht anhand von Folie, Dekorplatten oder Holzfurnier.
Der letzte wichtige Punkt ist wie bei allen elektronischen Geräten der Verbrauch. Gut ist es auf die Energieeffizienzklasse zu achten. Empfehlenswert wäre mindestens ein A. Noch bessere Klassen nennen sich, A+, A++ oder A+++.

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